Lisa Marie Löhr und Julian Disler fechten auf Weltklasseniveau und informierten sich über Ihren Sponsor

 

 Quelle (Text und Bild): Haaner Treff – Knut Reiffert

 

Haan – Das Attribut Weltklasse wird fast schon inflationär vergeben. Zwei, auf die es ohne Zweifel zutrifft sind die beiden Haaner Junioren-Fechter Lisa Marie Löhr (Degen) und Julian Disler (Säbel). Zum Abschluss einer Saison mit großen internationalen Erfolgen besuchten die beiden für das  Fechtzentrum Solingen antretenden Kämpfer einen ihrer wichtigste  Unterstützer: die Haaner Felsenquelle.


„Nach Marathonläufern sind Fechter diejenigen Sportler, die im Wettkampf am meisten Wasser verbrauchen“, erklärt Daniel Certa als Vorsitzender des Fechtzentrums den hohen Bedarf, den das Haaner Unternehmene mit seinen monatlichen Lieferungen als Sponsor stillt. Warum das so ist, demonstrierten Löhr und Disler anhand ihrer mehrere Kilogramm schweren, luftundurchlässigen Schutzkleidung. Von der Maske, die nach jedem Drei- oder Neun-Minuten-Gefecht vor Schweiß tropft, einmal ganz abgesehen.

Sehr interessiert ließen sich die beiden Aktiven und Daniel Certa vom Marketing-Beauftragten der Felsenquelle, Maximilian Lein, die Getränkeproduktion zeigen. Vor allem die rasende  Geschwindigkeit beim Aussortieren nicht mehr verwendbarer Flaschen, beim Ent- und Verkorken
sowie bei der Herstellung der Pfandplastikflaschen aus reagenzglasgroßen Rohlingen sorgte für Erstaunen.


Sportlich haben die beiden Haaner für die neue Saison ein ganz großes Ziel vor Augen: die Qualifikation für die Weltmeisterschaften 2020 in Salt Lake City in den USA. „Ich war zwar schon viermal bei einer WM“ erklärt Lisa Marie Löhr, „aber die waren jeweils in Europa.“ Einen anderen
Kontinent zu erleben sei schon eine besondere Herausforderung.



Die sucht sie allerdings auch im Privaten. Das Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Gruiten hat zuletzt ein Praktikum auf einem Rettungswagen absolviert. Konsequenz: Statt mit einem Maschinenbaustudium liebäugelt sie jetzt damit, Ärztin zu werden.


Julian Disler hat schon auf der Don-Bosco-Grundschule seine Leidenschaft fürs Fechten entdeckt. Beim Sponsoren-Termin bei der Haaner Felsenquelle wartete er gerade auf seine Abiturnoten. Er hat die Sportförderung der Bundeswehr im Auge. „Damit versucht man in Deutschland dem Profitum der italienischen, russischen oder französischen Fechter etwas entgegenzusetzen.“

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