GERMAN MASTERS Serie B – Degenfechten


Der Deutsche Fechter-Bund setzte am Wochenende die Wettbewerbe der GERMAN MASTERS mit der Serie B im Degenfechten fort. Unter strengsten Hygiene-Vorgaben starteten am Wochenende, 06./07.03.2021, in Bonn die Senioren-Wettkämpfe, erweitert um die Top-Fechter der Nachwuchskader (NK1 + NK 2). Mit dabei, die Top-Fechter der U17-Rangliste des FechtZentrum Solingen: Kassian Meier, Lorenz Spierzak und Jakob Stange. In ungewohnt ruhiger Atmosphäre kämpften am Sonntag die Degenfechter um Plätze und Medaillen, da Zuschauer, Trainer und Betreuer nicht zugelassen waren. Für die jungen Fechter des FechtZentrum Solingen eine ungewohnte Situation, fehlten doch die unterstützenden Aktivitäten ihrer Coaches von der Seitenlinie und deren Eindrücke direkt von der Piste. Wettkampf-Verläufe

Kassian Meier:

Endergebnis – Rang 11 Vorrunde:3 Siege / 3 Niederlagen 32er Tableau: Freilos 16er Tableau: vs. Ian -Etienne KOLDITZ – 15: 13 Siegerlauf (8er): vs. Marco BRINKMANN – 10: 15 Hoffnungslauf (9-12) : vs. Tobias WECKERLE – 10: 15


Lorenz Spierzak: Endergebnis – Rang 16 Vorrunde:2 Siege / 4 Niederlagen 32er Tableau: vs. Matthew BÜLAU – 15: 13 16er Tableau: vs. Marco BRINKMANN – 5: 15 Hoffnungslauf (13-16) vs. Ian-Etienne KOLDITZ – 9:15


Jakob Stange: Endergebnis – Rang 19 Vorrunde: 2 Siege / 4 Niederlagen Direkt -Ausscheidung: vs. Keanu NAGEL – 10: 11

Die Wettkämpfe wurden im Internet z.B. unter: https://sportdeutschland.tv/fechten/german-masters-b-series -herrendegen-tag -2-bahn -1 gestreamt. Statements der Fechter Jakob Stange: „Das war das bestbesetzte Turnier an dem ich jemals teilgenommen habe und es war toll, dass wir als U17er dabei sein konnten. Das Turnier, die Abläufe und Rahmenbedingungen haben mir gut gefallen, wenn man von den besonderen Voraussetzungen einmal absieht. Aus meiner Sicht hatte ich gute Gefechte und dass ich in der Vorrunde vom späteren Sieger, Lukas Bellmann, geschlagen wurde, kann ich gut verkraften. Ein paar live Hinweise unseres Trainers, Falk Spautz, wären sicher hilfreich gewesen.“ Lorenz Spierzak: „Wie meine Vereinskameraden habe auch ich mich sehr gefreut, dabei sein zu dürfen, bei diesem feinen, hochklassigen Turnier, bei dem die Spitzen der deutschen Degenfechter aufeinander trafen. In diesem Licht muss man auch die eigene Platzierung sehen. Für unsere weitere Entwicklung war das ein wichtiger Schritt. Hoffentlich gibt es diese Möglichkeit für die Nachwuchskader auch in Zukunft.“

Kassian Meier: „Seit der U17-EM im kroatischen Porec, im Februar 2020, war ich fechterisch nicht mehr gefordert. Es fühlte sich gut an, bei den Masters dabei zu sein. Endlich wieder eine Möglichkeit, den eigenen Leistungsstand zu checken, auch wenn die Rahmenbedingungen außergewöhnlich waren. Beim Ergebnis muss man natürlich bedenken, dass wir bei den Senioren starten durften."


Falk Spautz, Herrendegentrainer: „Ingesamt bin ich zufrieden mit der Leistung unserer Degenfechter. Wenn man bedenkt, dass sie die jüngsten Starter unter Senioren waren, haben Sie der Spitze das Leben nicht leicht gemacht! Die Platzierungen sind für mich nebensächlich. In erster Linie interessierte mich die Form und der Trainingszustand. Hierbei bin ich teils zufrieden und auch überrascht. Jedoch müssen wir weiter an uns arbeiten, um die Qualität des Handelns auch über einen längeren Gefechtszeitraum aufrecht zu halten. Für mich als Trainer war es katastrophal und eine Qual, die Gefechte von daheim zu verfolgen, ohne eine Chance für Korrekturen zu haben. Häufig habe ich Kleinigkeiten gesehen, welche ich im Gefecht nicht beeinflussen konnte.“ Die Organisation des Turniers wurde von den Sportlern in der Halle als gut empfunden.





Falk Spautz: Für mich als Trainer war es katastrophal und eine Qual, die Gefechte von daheim zu verfolgen. Foto: Spautz

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