Deutsche Degen-Juniorinnen überzeugen beim Weltcup in Dijon


Und die Degenfechterinnen des FechtZentrum Solingen waren dabei. Kim Treudt-Gösser errang mit ihren Team-Kolleginnen den 2. Platz für Deutschland im Mannschafts-Wettbewerb. Nachdem sich in den Einzelwettbewerben die deutschen Fechterinnen im starken internationalen Feld schwer taten, war’s der Bundes-Juniorentrainer, Mariusz Strzalka, am Ende zufrieden. Hier die Details:




Im Einzelwettbewerb des ersten Tages in der Stadt im Osten Frankreichs setzten aus deutscher Sicht Karina Mantai (FC Tauberbischofsheim) und Vanessa Riedmüller (Heidenheimer SB) erfolgreich Akzente. Beide qualifizierten sich souverän für die Hauptrunde, erreichten mit sicheren Siegen die Finalrunde. Karina Mantai musste sich hier Camille Nabeth (Frankreich) mit 8:15 geschlagen geben, Vanessa Riedmüller unterlag an gleicher Stelle Anna Mroszczak aus Polen mit 12:15. Beide deutsche Fechterinnen belegten am Ende die Plätze fünf und sechs.


„Na endlich haben zwei Mädchen den Sprung in die Finalrunde geschafft“, atmete Junioren-Bundestrainer Mariusz Strzalka anschließend auf. „Beide haben hier gut gefochten und sich mit dem Ergebnis ausdrücklich für weitere Herausforderungen empfohlen“, fügt er hinzu. Und Strzalka ergänzt, das Einzelturnier zusammenfassend: „Mit sechs Mädchen in der Runde der letzten 32 haben wir eine deutliche Steigerung feststellen können. Daher können wir auch insgesamt von einem guten Ergebnis sprechen“.


Siegerin der Einzelentscheidung in Dijon wurde die Italienerin Federica Isola, die im Finale Camille Nabeth knapp mit 15:14 hinter sich ließ.


In der Team-Entscheidung überraschten Vanessa Riedmüller, Lea Mayer (Heidenheim), Kim Treudt-Gösser (Solingen) und Sophia Weitbrecht (Heidenheim) mit dem Halbfinalsieg gegen die mitfavorisierten Italienerinnen. Nach ihrem 45:40-Auftaktsieg gegen Israel stand dem deutschen Quartett mit Italien eine echte Herausforderung bevor. Lange diktierten die das Geschehen, ehe die deutsche Equipe am Ende einen Rückstand egalisierte und schlussendlich mit 29:28 im Sudden Death gewann. Frankreich erwies sich im Finale als unüberwindbar, gewann das abschließende Gefecht mit 45:39.


„Das war eine super Leistung vom gesamten Team“, lobt Mariusz Strzalka. „Die Mädchen haben vor allem gegen Italien taktisch stark gefochten, mentale Stärke bewiesen. Und auch das Finale war sehr gut, auch wenn am Ende die Französinnen die Nase vorn hatten“, erklärt er abschließend.


Die Platzierungen:


Junioren-Weltcup DD Dijon (126 Teilnehmerinnen): 1. Federica Isola (Italien), 2. Camille Nabeth (Frankreich), 3. Alessandra Bozza (Italien), 3. Anna Mroszczak (Polen), 5. Karina Mantai (FC Tauberbischofsheim), 6. Vanessa Riedmüller (Heidenheimer SB), 7. Aurore Favre (Schweiz), 8. Yana Botvinik (Israel), 20. Lea Mayer (Heidenheimer SB), 21. Sophia Weitbrecht (Heidenheimer SB), 22. Lena Kunjan (FC Tauberbischofsheim), 29. Kim Treudt-Gösser (FechtZentrum Solingen)

Junioren-Weltcup Mannschaft DD Dijon (11 Teams): 1. Frankreich, 2. Deutschland, 3. Italien, 4. Polen, 5. Schweiz, 6. Israel, 7. Rumänien, 8. Großbritannien [if !supportLineBreakNewLine] [endif]

Quelle: Deutscher Fechter-Bund / Olaf Wolf [if !supportLineBreakNewLine] [endif]

Fotoquelle: M.S.



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